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Schambalaja, Ihr Limbo Lambos,
es war einmal ein kleiner ungarischer Grundschulpimpf, der unsterblich
in eine spanische Schönheit mit dem Namen Maria Dolores
Garcia- Martin verknallt war. Sie hatte güldenes Haar und
welch wohliger Schauer ihm damals über den Rücken
lief, wenn er auf dem Heimweg von der Albrecht-Dürer- Schule
zu Fankfurt-Sossenheim ihre süße Stimme vernehmen
durfte. Um die Gunst dieser überaus attraktiven Holden zu
gewinnen, musste sich dieser 8- jährige Pimpf so oft es ging
in ihrer Nähe aufhalten. Und so kam es, dass sie eines Tages
der Freiwilligen Feuerwehr Sossenheim als Querflötistin
beitrat. Die Gelegenheit beim Schopfe packend, nahm Klein Attila an den
regelmäßigen Übungsstunden teil. Leider
waren die kleinen schwarzen Dinger, die ,wie sich später
herausstellte, Noten hießen, zu Beginn nicht sehr
interessant. Man freute sich vielmehr auf den gemeinsamen Heimweg und
vergass schnell das soeben gelernte. Doch es kam die Zeit , da der
Pimpf bemerken sollte, dass die Noten einen Sinn ergaben. Und so wurde
er in eine kleine putzige Feuerwehruniform mit einem passenden
Schiffchen als Kopfbedeckung gesteckt, damit er munter losmusizierte.
Das Bemühen, die Kunst des Querflötespielens zu
erlernen, fruchtete und so wurde es ihm zugetragen, mittels
hochvirtuosen Duetten im Altersheim mit seinem Flötenlehrer
die Gemüter der alten Omis und Opis zu erhellen (Tapes wurden
verbrannt). So vergingen einige frühe Jahre dieses kleinen
Musikanten.
Im zarten Jünglingsalter von 14 sollte er jedoch erfahren,
dass er die Tore von Frankfurt hinter sich lassen musste, um mit seinen
Eltern nach Dauborn bei Limburg zu ziehen. Dort angekommen stellte sich
heraus, das eine dort ansässiges Blasorchester schwer zu Gange
war. Es stand die Überlegung an, welches Instrument neu zu
erlernen war, denn es zeichnete sich die Sturm -und Drangphase ab und
was sollte man mit so ner Peife. Also musste etwas Robusteres und
Brachialeres her: die Trompete. Welch Instrument. Welch durchdringender
Klang. Schnell waren die ersten Soloprojekte an Land gezogen: Eltern
und Untermieter in den Wahnsinn treiben, was mit großem
Erfolg zu Buche schlug. In dieser Zeit lernte der Revoluzzer auch die
Vorzüge des kühlen Nasses kennen und so entwickelte
sich eine Einheit zwischen Musiker, Instrument und alkoholischen
Getränken, die zuhauf bei diversen Frühschoppen
gereicht wurden. In der Oberstufe an der Tilemann- Schule wurde
nebenbei in der Big Band fröhlich gejazzt und so war der erste
Kontakt zur "schwarzen Musik" hergestellt. Kurz vorm Abi kam dann die
Idee eines Klassenkameraden, man sollte doch mal ne Skaband
gründen. Da das Abi aber dazwischenfunkte und jeder Musiker
später andere Wege ging, blieb es leider nur bei ein paar
Proben mit wilden Jack Daniels Exzessen, bei denen dem Trompeter die
Haare geschoren wurden. Allerdings kam man in dieser Zeit in den Genuss
der Band Somersault. Es wurden einige Gigs besucht und diverse Abende
mit Skamusik, Äppelwoi und Gesundheitszigaretten zugebracht.
Eine Zeit, an die man sich gerne erinnert.
Im Leben angekommen, stellten sich wiederum neue Probleme. Was
studieren. Die Wahl fiel auf die Biologie und so zog es ihn, den
großen Attila, nach Mainz.
Tja, und kurz vor Weihnachten 2002 kam der Kontakt mit der Band
Dubplate48 zustande und Groß Attila spielt jetzt Trompete und
Tenorhorn in einer Band, die ihm sehr viel bedeutet und wenn er nicht
Ling Ling macht, ist er mit den Limbo Lambos inna di dancehall.
Discographie:
Aufnahmen im Duett mit dem
Querflötwenlehrer
div. Jahreskonzerte mit dem BLO in Dauborn
verschollene Tapes mit der Abi-Skaband
Unplugged Session bei Radio Rheinwelle ( Ganja Bonanza) mit D48.
Böse Sache
Erste Platte:
keene Ahnung. is so lange her.
Bestes Konzert:
Burning Spear und Somersault in Mainz (1997)
Bestes Konzert mit Dubplate48:
Schlachthof Wiesbaden am 15.11.03. Mann,
hat die Halle gebrannt.
Bestes Buch:
Mahatma Gandhi- Politiker, Pilger und
Prophet. Biographie von Sigrid Grabner
Geschichte eines Deutschen. Die Erinnerungen 1914- 1933 von Sebastiasn
Haffner
Marcel Reich- Ranicki. Mein Leben. Biographie
Meine Hobbies:
Schaffe mim Vadder uffm Bau.
Leibesübungen mit dem Fischerman und dem Merchandiser im ESWE-
Bad.
Lesen.
Mit den Jungs von D48 "aner neiperze".
Lieblingsplatten:
Children of Sanchez-Chuck Mangione.
Unglaublicher Flügelhornist.
SEED, Burning Spear, Skatelites, Kruder und Dorfmeister, alles was mit
Offbeats zu tun hat, a bisserl Drum& Bass, sowie Jazz, Gospel,
ein wenig Alternative und Indie.
Bandname Busman:
Im Frühjahr 2003 ergatterte ich
einen VW- Bus für nen Euro von einem Freund meines Vaters. Die
alte Möhre musste auf Vordermann gebracht werden und so trafen
sich einige Limbo Lambos in der Werkstatt in Rödelheim in
Frankfurt, um der Kiste einen würdigen Regga- Look zu
verpassen. Weil der Bandpanza wohl auf meinem Mist gewachsen ist, bekam
ich den Beinamen Busman.
(Text: Attila Pinter)
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