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Attila "Busman" Pinter
Trompete, Tenorhorn

Geboren am: 09. März 78

An Bord seit Januar 2003

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Schambalaja, Ihr Limbo Lambos,
es war einmal ein kleiner ungarischer Grundschulpimpf, der unsterblich in eine spanische Schönheit mit dem Namen Maria Dolores Garcia- Martin verknallt war. Sie hatte güldenes Haar und welch wohliger Schauer ihm damals über den Rücken lief, wenn er auf dem Heimweg von der Albrecht-Dürer- Schule zu Fankfurt-Sossenheim ihre süße Stimme vernehmen durfte. Um die Gunst dieser überaus attraktiven Holden zu gewinnen, musste sich dieser 8- jährige Pimpf so oft es ging in ihrer Nähe aufhalten. Und so kam es, dass sie eines Tages der Freiwilligen Feuerwehr Sossenheim als Querflötistin beitrat. Die Gelegenheit beim Schopfe packend, nahm Klein Attila an den regelmäßigen Übungsstunden teil. Leider waren die kleinen schwarzen Dinger, die ,wie sich später herausstellte, Noten hießen, zu Beginn nicht sehr interessant. Man freute sich vielmehr auf den gemeinsamen Heimweg und vergass schnell das soeben gelernte. Doch es kam die Zeit , da der Pimpf bemerken sollte, dass die Noten einen Sinn ergaben. Und so wurde er in eine kleine putzige Feuerwehruniform mit einem passenden Schiffchen als Kopfbedeckung gesteckt, damit er munter losmusizierte.

Das Bemühen, die Kunst des Querflötespielens zu erlernen, fruchtete und so wurde es ihm zugetragen, mittels hochvirtuosen Duetten im Altersheim mit seinem Flötenlehrer die Gemüter der alten Omis und Opis zu erhellen (Tapes wurden verbrannt). So vergingen einige frühe Jahre dieses kleinen Musikanten.

Im zarten Jünglingsalter von 14 sollte er jedoch erfahren, dass er die Tore von Frankfurt hinter sich lassen musste, um mit seinen Eltern nach Dauborn bei Limburg zu ziehen. Dort angekommen stellte sich heraus, das eine dort ansässiges Blasorchester schwer zu Gange war. Es stand die Überlegung an, welches Instrument neu zu erlernen war, denn es zeichnete sich die Sturm -und Drangphase ab und was sollte man mit so ner Peife. Also musste etwas Robusteres und Brachialeres her: die Trompete. Welch Instrument. Welch durchdringender Klang. Schnell waren die ersten Soloprojekte an Land gezogen: Eltern und Untermieter in den Wahnsinn treiben, was mit großem Erfolg zu Buche schlug. In dieser Zeit lernte der Revoluzzer auch die Vorzüge des kühlen Nasses kennen und so entwickelte sich eine Einheit zwischen Musiker, Instrument und alkoholischen Getränken, die zuhauf bei diversen Frühschoppen gereicht wurden. In der Oberstufe an der Tilemann- Schule wurde nebenbei in der Big Band fröhlich gejazzt und so war der erste Kontakt zur "schwarzen Musik" hergestellt. Kurz vorm Abi kam dann die Idee eines Klassenkameraden, man sollte doch mal ne Skaband gründen. Da das Abi aber dazwischenfunkte und jeder Musiker später andere Wege ging, blieb es leider nur bei ein paar Proben mit wilden Jack Daniels Exzessen, bei denen dem Trompeter die Haare geschoren wurden. Allerdings kam man in dieser Zeit in den Genuss der Band Somersault. Es wurden einige Gigs besucht und diverse Abende mit Skamusik, Äppelwoi und Gesundheitszigaretten zugebracht. Eine Zeit, an die man sich gerne erinnert.

Im Leben angekommen, stellten sich wiederum neue Probleme. Was studieren. Die Wahl fiel auf die Biologie und so zog es ihn, den großen Attila, nach Mainz.

Tja, und kurz vor Weihnachten 2002 kam der Kontakt mit der Band Dubplate48 zustande und Groß Attila spielt jetzt Trompete und Tenorhorn in einer Band, die ihm sehr viel bedeutet und wenn er nicht Ling Ling macht, ist er mit den Limbo Lambos inna di dancehall.


Discographie:
Aufnahmen im Duett mit dem Querflötwenlehrer
div. Jahreskonzerte mit dem BLO in Dauborn
verschollene Tapes mit der Abi-Skaband
Unplugged Session bei Radio Rheinwelle ( Ganja Bonanza) mit D48. Böse Sache


Erste Platte:
keene Ahnung. is so lange her.


Bestes Konzert:
Burning Spear und Somersault in Mainz (1997)


Bestes Konzert mit Dubplate48:
Schlachthof Wiesbaden am 15.11.03. Mann, hat die Halle gebrannt.


Bestes Buch:
Mahatma Gandhi- Politiker, Pilger und Prophet. Biographie von Sigrid Grabner
Geschichte eines Deutschen. Die Erinnerungen 1914- 1933 von Sebastiasn Haffner
Marcel Reich- Ranicki. Mein Leben. Biographie


Meine Hobbies:
Schaffe mim Vadder uffm Bau.
Leibesübungen mit dem Fischerman und dem Merchandiser im ESWE- Bad.
Lesen.
Mit den Jungs von D48 "aner neiperze".


Lieblingsplatten:
Children of Sanchez-Chuck Mangione. Unglaublicher Flügelhornist.
SEED, Burning Spear, Skatelites, Kruder und Dorfmeister, alles was mit
Offbeats zu tun hat, a bisserl Drum& Bass, sowie Jazz, Gospel,
ein wenig Alternative und Indie.


Bandname Busman:
Im Frühjahr 2003 ergatterte ich einen VW- Bus für nen Euro von einem Freund meines Vaters. Die alte Möhre musste auf Vordermann gebracht werden und so trafen sich einige Limbo Lambos in der Werkstatt in Rödelheim in Frankfurt, um der Kiste einen würdigen Regga- Look zu verpassen. Weil der Bandpanza wohl auf meinem Mist gewachsen ist, bekam ich den Beinamen Busman.



(Text: Attila Pinter)


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