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Sven "Queekaman" Hechler
Trombone, Backing-Vox, Percussions

Geboren am:

An Bord seit 2000


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"Wie heißt eigentlich die komische Metalldose, aus der so lustige Geräusche kommen?"

Wie oft habe ich diese Frage schon gehört? Zehnmal? Öfters? Zugegeben, als ich das erste Mal dieses "Ding" in den Händen hielt, kam mir auch nur ein ungläubiges "Wasn das?" über die Lippen. Das war beim Sommerschein-Festival 2002 in Hofheim.

Das "Ding" nennt sich Queeka. Warum? Na ja, weil es eben so ungefähr diesen Ton erzeugt: QUEEK! Manche Unwissende vergleichen den Sound auch mit ner alten, rostigen Autohupe. Welch Narretei.

Blick hinter die Kulissen: Die Queeka besteht aus einer mit einem Ziegenfell bespannten Dose und einem Stab, welcher eine durch Bindfäden stabilisierte Verbindung mit eben jenem Ziegenfell eingeht. Reibt man mit etwas Feuchtem an diesem Stab (hach wie erotisierend) dann machts eben QUEEK.

Soviel zu unserem Beitrag "Mit der Queeka auf Du und Du".


Musikalischer Werdegang:

Beim Queekaman begann alles mit der musikalischen Früherziehung nebst Glockenspiel. Irgendwann später war dann der Zeitpunkt da. Meine Mutter zerrte mich zur örtlichen Volkshochschule und ich wurde mit der Entscheidung für ein zu erlernendes Instrument betraut:

1) Schlagzeug: Zu laut (meine Eltern), muss man zuviel gleichzeitig machen (Ich)
2) Saxophon: viel zu viele Knöpfchen und Klappen.
3) Posaune: saugeil, wenig feinmechanisches Können nötig, außerdem wussten meine Eltern noch nicht wie laut ne Posaune sein kann...

Der anfängliche Tatendrang musste allerdings schnell der Resignation weichen. "Mamaaaa! Da kommt nix raaaus (schnief)". Irgendwann kam dann doch das erste, verzagte Tröten und der Stein ward losgetreten.
Ein Jahr später, ich war 11 Jahre jung, schickte man mich in ein neu gegründetes Jugendorchester des Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr Groß-Gerau. Als die Kinder/Jugendlichen keine mehr waren, durften wir ins "große Orchester" überlaufen und bis 2001 blieb ich der Kapelle als 1. Posaunist (zugegebenermassen war ich auch die einzige Posaune) treu.

Dazwische und Danebbe:

1) Von 1991 und immer weider Big-Band meiner ex-Schule
2) Erste Band "Warm Rhythm" und später "Wutzdog" (Rock/Blues, als Posaunist, Bassist und Sänger, 1994-1997)
3) Boosta (Soul/Funk/Cover, als Sänger, 1997/98-2000)
4) Hauprollen in den Musicals Little Shop Of Horrors (1998/2003), Bloodbrothers (2001/2002) und Syscom (2003)

Seit September 2000 nach kurzer Internet-Kontaktaufnahme mit dem Herrn "Weichkrauter" Somersault/Dubplate48.


Wie der Queekaman mit dem Offbeat infiziert wurde:

Wie gesagt kam ich übers Internet zu (damals noch) Somersault und hatte vorher außer eben Marley noch nix vom Offbeat gehört. Ein Arbeitskollege versorgte mich Anfangs mit Laurel Aitken, bis ich mir meine erste Offbeat-Scheibe gekauft hatte. War glaub ich "Diggin' Up Dirt" vom Dr. Ring-Ding. Mittlerweile füllen Offbeat und Good Vibes fast mein komplettes Plattenregal aus und es wird immer mehr. Schon komisch. Von den Bravo-Hits über Marylin Manson hin zum Reggae...


Rest Is Best:

Was also außer Dubplate48? Geht das überhaupt? Bei den ganzen Erinnerungen an richtig große Gigs mit D48, wie zum Beispiel die Release-Party im Schlachter oder der Monster-Gig im KUZ Mainz und dem Feiern mit dem Rest der Meute bleibt ja gar nicht soviel Zeit...

Aber mal im Ernst, ich studiere Medizin in Mainz, lese sehr viel (Gordon, Shem, Eco, J.R.R. Tolkien, Follet) und setze meine Ohren auch außerhalb des Proberaums einem netten Bassgewitter aus (Junior Kelly, Anthony B., Seeed). Natürlich kommen die Roots mit Marley, Tosh, Burnin' Spear und Anderen nicht zu kurz. Ach ja, ich koch auch gern mal was Schönes. Bleibt nur zu hoffen, daß alles glatt geht und Dubplate48 in absehbarer Zeit neben dem berüchtigten Bandpanzer auch noch nen privaten Bushdoctor bekommen...

Free di Herb!

QM


(Text: Queekaman)


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