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"Summer-Dub", Regionalbands, FRITZ Das Magazin, April 2003

Summer-Dub

Auch wenn der Name vielleicht noch nicht so geläufig ist, hinter Dubplate48 verbergen sich gute alte Bekannte: Somersault´s alive! Musikalisch sind die ungs sich treu geblieben - nach wie vor bringen sie frischen Reggae und Ska auf die Bühne und jetzt auch wieder einmal nach Hause!

Lust auf eine Prise Karibik? Heiß und groovig aber trotzdem entspannt? Yah Mann, dann nichts wie ab in das Nachtleben Kingstons. Allen, die nicht über das richtige Reisebudget verfügen, sei der erste Silberling der Formation Dubplate48 empfohlen: Night In Kingston versetzt den geneigten Hörer sofort in Tanzstimmung. Der richtige Gebrauch des Beipackzettels (lang, rot und von Smoking) sorgt für ein übriges. Natürlich müssen so viele gute Vibrations keineswegs unpolitisch sein, wie das musikalisch besonders harmonische Stück Terrorism beweist. Die rauhe Stimme von Frontmann Jan Fischer verrät dabei, warum er den Beinamen Mister Fisherman trägt.


Groove on

Böse Zungen könnten behaupten, die Jungs seien schon etwas in dei Jahre gekommen. Schließlich liegt die Gründung der Vorgänger-Combo Somersault nun schon zehn Jahre zurück. Das der Ska der frühen Tage heute immer mehr dem Reggae und dem Dub weichen muss, ist jedoch kein Zeichen von Altersschwäche, sondern im Gegenteil ein Hinweis auf frischen Elan. Seit Sommer 2000 firmiert die siebenköpfige Combo nun unter neuem Label und Night In Kingston, die erste CD diser Besetzung, wurde im Februar im Wiesbadener Schlachthof präsentiert. Höchste Zeit also, das die Rhythm Section, Peter Wirth (b) und Christian Hähnlein (dr), Lead Gitarrist Thomas Bär und die Bläser Combo, bestehend aus Claus Earl Offbeat Weyrauther (sax), Kai Schoppe (t) und Sven Hechler (p), mal wieder zu Größen wie Burning Spear, Laurel Aitken oder The Hotknives auf die Bühne steigen. Im April spielt Dubplate48 nicht in der unmittelbaren Umgebung, wer aber Lust hat, kann sie am vierten des Monats im MJC Keller in Trier sehen. Wer uns bis zum 25. April verrät, was man denn eigentlich unter Dubplate versteht, hat die Gelegenheit eine von drei Nächten in Kingston zu gewinnen - von der Homeboy-Variante, versteht sich.



(Text: Hendrik Jung, Tanja da Silva, Foto: Stephan Michel)

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