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CD-Review
"Cook And Curry" bei Musik An Sich, Ausgabe Okt. 2005
Reggae
oder Ska? Das ist die Frage, die bei Dubplate 48 nie so ganz zu
beantworten ist. Eine gute Stunde lang wandelt man zwischen
geschmeidigen Roots-Tunes, Dub, Rocksteady und Ska hin und her und
scheut auch Ausflüge ins musikalische "Ausland" nicht. Man
höre nur die schon fast Santana-artigen Gitarren von
"Weedbaden Original" oder die 70er Jahre Schweineorgeln bei "Light the
Fire".
Die Texte loben Rasta, dissen Babylon oder schwärmen von der
Liebe. Bei letzterem vergreift man sich auch schon mal arg am
Schmalztopf ("Was du brauchst"). Wenn ich "Weedbaden Original" richtig
verstehe, distanzieren sich die Hessen sogar von der
Drogen-Verherrlichung, die ihre letzte Scheibe noch prägte.
Insgesamt nichts Revolutionäres, aber eine Scheibe, die sich
die Szene befriedigt ins Regal stellen wird.
(Text: Norbert von Fransecky) |
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